Mini-WM 2010

Oberstufenschüler organisierten Fußballprojekt für die Orientierungsstufe

Am 7. und 8. Juli fand im Stadion an der Promenade bei strahlendem Sonnenschein eine „Mini – WM“ im Rahmen der Fachtage statt. Beteiligt waren die Orientierungsstufenklassen und die Oberstufenschüler der 12c, die mit der Planung, Organisation und Durchführung beauftragt wurden.
Die Planung des Projektes der „Mini – WM“ begann bereits Wochen vorher, um den Schülern der 5. und 6. Klassen einen möglichst fröhlichen Schuljahresausklang zu bieten.

Bereits im Vorfeld waren die Gruppen ausgelost worden. Jeder wurde ein bestimmtes Teilnehmerland zugeteilt, z.B. Deutschland. Aus der fünften und sechsten Jahrgangsstufe bildeten 10 Klassen jeweils 2 Mannschaften. Jede wurde von einem/einer Schüler/in der 12c betreut.
Am Beginn der Projektwoche wurden die Vorbereitungen getroffen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen sollten. Kreativität, Erfindungsgeist und Fleiß zeichnete die Mitglieder aus, die sich mit ihren Betreuern etwas Originelles für die Eröffnungsfeier zu dem jeweiligen Land ausdachten. Manche studierten eine Tanzchoreographie ein, andere wiederum dichteten bekannte Lieder um und brachten sie mit „ihrem“ Land in Verbindung. Aber auch Informationen über die Besonderheiten der Nationen wurden gesammelt, Plakate und T-Shirts angefertigt.

Natürlich vergaß man darüber nicht den Fußball, Trainingseinheiten wurden absolviert, die wichtig waren für die Koordination und das Zusammenspiel der Mannschaften.
Die Schüler der 12c, die nicht als Gruppenleiter tätig waren, planten den Verlauf der Veranstaltung, erarbeiteten Spielpläne, organisierten das Beschaffen einer Musikanlage, die Verpflegung der Mannschaften und der zu erwartenden Gäste.
Am Mittwochmorgen begann die Eröffnungsfeier der „Mini – WM“ mit dem Einlauf der Mannschaften in das Stadion. Sie wurden begleitet von der Hymne des Landes, das sie vertraten. Die Spieler trugen eine Fahne des jeweiligen Landes, selbst entworfene Plakate, Fähnchen und Tröten.   Die Schüler zeigten, was sie an den beiden vorherigen Tagen vorbereitet hatten.

Ungeduldig und aufgeregt warteten die Mannschaften dann auf den Beginn der Spiele.

Die Spielpläne sahen eine Vor- und eine Endrunde vor, jede Mannschaft sollte die gleiche Anzahl von Spielen durchführen. Fiel in der Ko-Runde während der regulären Spielzeit kein Tor, wurde der Sieg durch das Elfmeterschießen entschieden, dieses war emotionsgeladen und sorgte für jede Menge Spannung. Die Feldspieler wurden von ihren Klassenkameraden, die mit selbst gebastelten Fahnen und Trompeten Stimmung machten, bejubelt. Auch Lehrer betätigten sich als Motivatoren am Rand und feuerten die Mannschaften lautstark an.

Das Besondere an dem Projekt war, dass es im Rahmen des Fairplays durchgeführt wurde. Es gab keine Schiedsrichter. Die Spieler selbst sollten objektiv entscheiden, welche Regeln in einer bestimmten Situation angewendet wurden.

Am Rande des Spielfeldes sorgte die 12c für ein musikalisches und kulinarisches Vergnügen. Angesagte Lieder wurden passend zur WM gespielt. Schüler verkauften an ihrem Stand Erfrischungsgetränke, Kuchen, belegte Brötchen und andere Leckereien, wobei die selbstgebackenen Waffeln den meisten Zuspruch fanden. Das eingenommene Geld kommt dem im nächsten Jahr stattfindenden Abiball zugute.                                                                                                                                   
Die Stimmung war großartig. Befragte äußerten sich begeistert, Kommentare wie „super“, „alles prima“, „einladende Kulisse“ waren zu vernehmen. Karsten Langenfeldt, ein Vater, lobte: „Eine sehr schöne Veranstaltung mit viel Atmosphäre und vorbildlich organsiert.“ „Neben dem Spaß hat das Ganze auch noch einen angenehmen Lerneffekt“, äußerte sich Herr Herr.

Das langersehnte Endspiel wurde von Südafrika und Brasilien bestritten, Brasilien konnte sich durchsetzen, Holland sicherte sich den dritten Platz. Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils einen Pokal, aber auch die anderen Mannschaften gingen keinesfalls leer aus. Die Fanpakete, die unter anderem der DFB zur Verfügung gestellt hatte, wurden an alle Teilnehmer verteilt, schließlich sollte jeder eine Belohnung für eine tolle Leistung erhalten. So gab es am Ende nur Sieger.
Die Veranstaltung war eine gute Alternative zu den sonstigen Projekttagen. Herr Seebrandt, der stellvertretende Schulleiter, meinte: „ Das Projekt hat uns überzeugt, wir möchten das Ganze jetzt alle zwei Jahre, jeweils bei Europa- und Weltmeisterschaften durchführen.“ Er bedankte sich bei den Organisatoren, die das Projekt so verantwortungsvoll betreut und dafür gesorgt hätten, dass es allen unglaublich gut gefiel.
(Simon Jordan 12c)

Die Fotos stellte A. Anthes zur Verfügung